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Lehre während der Corona-Pandemie

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Hotline und E-Mail - Didaktische Beratung zu digitalen Lehr- und Lernformaten während der Corona-Pandemie

Von montags bis freitags beraten wir Sie zwischen 10:00 und 14:00 Uhr telefonisch. Wir haben zwei Hotline-Nummern für Sie geschaltet: 9-401255 und 9-401257. Ggf. verweisen wir Sie dann innerhalb des LehreLernen-Teams weiter, um die Leitungen frei zu halten.

Darüber hinaus können Sie uns jederzeit per Mail kontaktieren. Hinterlassen Sie uns gern Ihre Fragen und ggf. Ihre Telefonnummer. Wir antworten per Mail oder rufen Sie zurück.

Sie wollen ein Online-Tool testen, bevor Sie es einsetzen? Unser Hilfskraft-Team steht Ihnen als Test-Studierende zur Verfügung, damit Sie ohne Zeitdruck den Einsatz erproben können und dann für die neue Online-Lehrsituation gewappnet sind. Schreiben Sie uns einfach eine Mail mit einem Terminvorschlag an: LehreLernen@uni-jena.de

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie gern!

Beispielszenarien für die Online-Lehre während der Corona-Pandemie

Symbolbild Vorlesung
Die interaktive Vorlesung
Beispiel zur Umsetzung einer interaktiven Vorlesung
Symbolbild Übung
Die Übung
Beispiel zur Umsetzung einer Übung
Symbolbild Referate
Das Seminar mit Referaten
Beispiel zur Umsetzung eines Seminars mit Referaten
Information

Allgemeine Empfehlungen für die Durchführung von Online-Lehre im Sommersemester 2020

  • Die Gestaltung des Lehrangebots im Sommersemester 2020 stellt aufgrund der pandemiebedingten Gegebenheiten zwei Herausforderungen: das Ermöglichen zeit- und ortsunabhängigen Lehrens und Lernens sowie die Reduktion der Lehrinhalte auf die Vermittlung der Kernkompetenzen.
  • Konzentrieren Sie Ihre Lehre auf das Wesentliche. Entscheiden Sie, welche Inhalte mit Blick auf die von Ihnen gesteckten Lernziele wirklich notwendig sind. Lassen Sie Raum für die Auseinandersetzung Studierender mit den Lerninhalten, um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen. Auch die Studierenden stehen durch die Rahmenbedingungen dieses Semesters vor gänzlich neuen Herausforderungen. Sie müssen mit neuen Lehrformaten in allen Veranstaltungen umgehen und ihren Wissenserwerb neu strukturieren. Orientierungspunkt für den Gesamtarbeitsaufwand der Studierenden bleibt der im Modulkatalog veranschlagte Workload.
  • Prüfen Sie, welche Anteile Ihrer Lehrveranstaltung Sie zeit- und ortsunabhängig durchführen können. Kombinieren Sie in Ihrem interaktiven Lehrszenario asynchrone und synchrone Lerneinheiten. Sie können Anteile bspw. durch zeit- und ortsunabhängig zu lösende Aufgaben oder durch Aufzeichnung/Streaming von Inputphasen (Vorlesungssequenzen und Referate) auslagern.
  • Berücksichtigen Sie, dass möglicherweise nicht alle Studierenden über die technischen Voraussetzungen verfügen, um an Live-Webkonferenzen teilzunehmen. Auch könnte eine Teilnahme dadurch erschwert werden, dass Studierende während der Corona-Pandemie in höherem Maße Betreuungsaufgaben übernehmen müssen. Prüfen Sie also, ob die Studierenden in der Lage sind, an Ihrem Online-Lehrangebot teilzunehmen und schaffen Sie ggf. Alternativen. Bitte vergessen Sie nicht, dass alle für den Erwerb von Leistungsnachweisen notwendigen Lehrinhalte bis zum Prüfungstermin verfügbar sein müssen.
  • Geben Sie Studierenden klare Arbeitsaufträge. Indem Sie Aufträge spezifisch formulieren, können Sie Studierenden Orientierung geben und die Auseinandersetzung mit Blick auf die von Ihnen gesteckten Lernziele optimieren. Aufgaben mit messbaren Ergebnissen motivieren Studierende. Nehmen Sie also Aufgaben ihr Unendlichkeitspotenzial, indem Sie sie konkretisieren.
  • Planen Sie ggf. eine kurze Einführung und Erklärung der einzusetzenden Werkzeuge in Ihrer Lehrveranstaltung ein.
  • Machen Sie Ihre Erwartungen gegenüber Studierenden transparent. Formulieren Sie bspw. klar in welcher Form Sie Beiträge und Ergebnisse von Studierenden erwarten und wie damit weitergearbeitet wird.
  • Holen Sie kontinuierlich das Feedback Studierender ein. Sie erfahren so, wie diese mit dem von Ihnen zur Verfügung gestellten Lehrszenario zurechtkommen und wo möglicherweise Hindernisse beseitigt werden müssen.

Welche Tools können Sie nutzen, um während der Corona-Pandemie Online-Lehre anzubieten?

Hier haben wir für Sie Informationen für die Gestaltung digitaler Lehre zusammen gestellt. Weitere Anregungen finden Sie auf der Website des Bereichs mediengestützte Lehre der Servicestelle LehreLernen.

1. Wie kann ich Lehr- und Lernmaterialien bereitstellen? Inhalt einblenden

Eine einfache Form das zeit- und ortsunabhängige Lernen der Studierenden zu unterstützen, ist die Bereitstellung von Lernmaterialien im Netz (z.B. Skripte, Artikel und Auszüge aus Handbüchern, Erklärvideos, Audios, Links etc.). Die tiefere Auseinandersetzung mit diesen Lernmaterialien fördern Sie, indem Sie Aufgabenstellungen zu den Materialien formulieren und Studierenden die Möglichkeit geben, sich im Anschluss an die Bearbeitung zu ihren Ergebnissen auszutauschen oder Feedback zu erhalten. Die Checkliste zur Formulierung von Online-Aufgabenstellungen [pdf 86KB] (Bremer 2001) sowie eine Checkliste für gute Fragen und für eine Frage-Kultur (Lehre Laden) helfen Ihnen dabei, klare und eindeutige Aufgabenstellungen zu formulieren.

I. Lernplattform Moodle

Moodle ist die zentrale Lernplattform der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es handelt sich dabei um eine modulare, adaptierbare Lern- und Arbeitsplattform, welche das Studieren und Lehren, aber auch die Arbeit in Forschungsprojekten und an Lehrstühlen oder anderen Organisationseinheiten unterstützen kann. Das System eignet sich zur Ergänzung der Präsenzlehre, für Blended Learning, für virtuelles Lernen, als Wissensspeicher, als Kommunikationsplattform und als Werkzeug für das Projektmanagement.

Einsatzszenarien:

  • Informationen und Materialien zur Verfügung stellen (z. B. PDF-Dateien, Links, Videos über die DBT-Schnittstelle einbinden oder von anderen Plattformen einbetten etc.)
  • Kommunikation unterstützen (z.B. über Forum, Chat, Abstimmung, Terminplaner etc.)
  • Kooperation fördern (z. B. über Wiki, Gegenseitige Beurteilung, Glossar etc.)
  • Lernfortschritte messen (z. B. über Tests, Aufgaben etc.)
  • Feedback geben und erhalten (z. B. über Feedback-Werkzeug)

Weitere Informationen zur Einrichtung und zu ersten Schritten in Moodle finden Sie im 9. Abschnitt "Wie gelingen mir erste Schritte in Moodle?".

II. Cloud der FSU Jena

Über die Lernplattform Moodle hinaus besteht die Möglichkeit, Materialien (wie z.B. PDF, PPT, Skripte, Reader etc.) im kleinen Umfang über die Cloud der Universität Jena bereitszustellen. Die Materialien können dann über einen Link geteilt werden. Der Umfang des Datenspeichers der Cloud beträgt 10 GB.

III. Elektronische Semesterapparate - Digitale Bibliothek Thüringen

Elektronische Semesterapparate bieten Dozentinnen und Dozenten die Möglichkeit, die für eine Lehrveranstaltung benötigten Lehrmaterialien (z. B. Literatur, Vorlesungsskripte und Internet-Links, elektronische Dokumente, aber auch Videos und größere Dateien) an einer Stelle digital zusammenzuführen und zeit- und ortsunabhängig für die Studierenden zur Verfügung zu stellen.

Eine Anleitung zur Einrichtung und Nutzung der elektronischen Semesterapparate finden Sie hier.

2. Wie kann ich Lehrvorträge aufzeichnen und Studierenden zur Verfügung stellen? Inhalt einblenden

Eine Alternative zu Online-Vorlesungen und -Seminaren sind die im Vorfeld aufgezeichneten Lehrvideos. Mit entsprechenden Aufgaben, Arbeitsblättern bzw. Lernkontrolltests ermöglichen die Lehrvideos den Lernenden nicht nur zeit- und ortsunabhängiges Lernen, sondern auch eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Stoff. So können Sie mit einem in Moodle angelegten Forum oder einem Wiki eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen Ihren Studierenden und mit Ihren Studierenden ermöglichen und sie zum Austausch anregen.

Zum einen können Sie Ihre Vorlesung/Ihr Seminar durch die Mitarbeiter*innen des Multimediazentrums aufzeichnen lassen. Zum anderen müssen Sie die Videos nicht unbedingt in einem Studio oder Seminarraum aufzeichnen lassen, sondern können diese bequem mit Ihrem Smartphone oder am Rechner als Screencast erstellen.

Welche Programme eignen sich für die Screencastaufzeichnung?

Um die aufgezeichneten Lehrvorträge zur Verfügung zu stellen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Für Video-Inhalte, welche im Rahmen einer Lehrveranstaltung für eine begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt werden, wird eine Veröffentlichung in den elektronischen Semesterapparaten der Digitalen Bibliothek Thüringen empfohlen. Semesterapparate können von Ihnen selbst in der DBT angelegt und jederzeit editiert werden. Dort abgelegte Videoinhalte werden ohne weitere Freigabe veröffentlicht und der Semesterapparat wird mit einem Leseschlüssel auf einen Nutzerkreis eingeschränkt. Ein Semesterapparat in der DBT kann in Moodle als Hyperlink eingebunden werden (via Aktivität/Materialien hinzufügen > Material - Link/URL). Der Zugriffsschlüssel muss den Nutzer*innen bekannt gemacht werden. Eine Anleitung zur Einrichtung der Semesterapparate finden Sie hier.
  • Videos, welche langfristig zur Verfügung gestellt werden sollen, können Sie über die Digitale Bibliothek Thüringen (DBT) (im Format *.mp4) mit anschließender Verlinkung in Moodle der FSU Jena veröffentlichen. Die Veröffentlichung erfordert eine Freigabe seitens der DBT bzw. des MMZ. Eine Anleitung zum Publizieren der Videos finden Sie hier.
  • Alternativ können Sie Ihre Videos über einen eigenen YouTube- oder Vimeo-Kanal zur Verfügung stellen. Beachten Sie jedoch, dass Sie diese Plattformen unter eigener rechtlicher Verantwortung nutzen.

Sie können Ihre Videos auf der Moodle-Plattform verlinken bzw. einbetten. Eine Anleitung dazu finden Sie im Kurs "Moodle für Lehrende und Autor*innen". Bitte laden Sie die Videos nicht direkt auf der Moodle-Plattform hoch!

Auf den Seiten von "Lehre Laden" der Ruhr-Universität Bochum erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die Einsatzmöglichkeiten von Lehrvideos in der Hochschullehre.

3. Welche Webkonferenzdienste kann ich für die Lehre nutzen? Inhalt einblenden

Webkonferenzdienste und -tools können Sie nutzen, um interaktive Seminare und Vorlesungen online durchzuführen. Die Teilnehmenden befinden sich zeitgleich, aber ortsunabhängig (z.B. von zu Hause) im virtuellen Raum.

Wichtig: Berücksichtigen Sie, dass möglicherweise nicht alle Studierenden über die technischen Voraussetzungen verfügen, um an Live-Webkonferenzen teilzunehmen. Auch könnte eine Teilnahme dadurch erschwert werden, dass Studierende während der Corona-Pandemie in höherem Maße Betreuungsaufgaben übernehmen müssen. Prüfen Sie also, ob die Studierenden in der Lage sind, an Ihrem Online-Lehrangebot teilzunehmen und schaffen Sie ggf. Alternativen.

Erste Hinweise, wie Sie Videokonferenzen planen und abwechslungsreich gestalten können, finden Sie z.B. in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung "Webkonferenzen gekonnt abhalten" [pdf 503KB] [pdf 503KB] (FernFH Ferdinand Porsche Österreich) und in der Handreichung der Virtuellen PH Österreich "Webinare in der Hochschule".

Für die Mitarbeiter*innen der Friedrich-Schiller-Universität Jena stehen verschiedene Webkonferenzdienste zur Verfügung. Folgende Übersicht soll Ihnen bei der Auswahl des geeigneten Systems für Ihr Vorhaben helfen. 

I. Zoom

Das von der Universität Jena zentral bereitgestellte Zoom ist die präferierte Lösung der Taskforce Digitalisierung für interaktive Webkonferenzen, also beispielsweise zum Austausch in Arbeitsgruppen, Seminaren oder Übungen. Dabei können Sie auf einfache Weise auch externe Gäste in Ihre Meetings einladen.

Für die Nutzung von Zoom können Sie sich hier registrieren.

Eine Anleitung für die Registrierung und die erste Nutzung von Zoom finden Sie hier.

Das Universitätsrechenzentrum hat Zoom mit Blick auf den Datenschutz vorkonfiguriert. Darüber hinaus müssen Sie in die Einladung der Teilnehmer*innen zu Ihrer Online-Veranstaltung auch zwei Links zu den Datenschutzhinweisen aufnehmen, die das Rechtsamt erstellt hat:

https://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/datenschutz/datenschutzhinweis_webmeetings+zoom.pdf [pdf 172KB]

https://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/datenschutz/datenschutzhinweis_webmeetings+allgemein.pdf [pdf 165KB]

II. MS Teams

Voraussetzung für die Nutzung von MS Teams ist eine Anmeldung aller Beteiligten (Lehrende und Studierende) für Office 365. Dies ist für Studierende und Mitarbeitende der Universität Jena kostenfrei möglich.

Eine Anleitung zur Erstinstallation von Office 365 und zur Nutzung von MS Teams finden Sie hier.

III. Nextcloud Talk

Die Cloud von der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet neben dem Austausch von Dateien und Ordnern die Möglichkeit, Chats und Videokonferenzen zu starten und Gäste dazu einzuladen. Nextcloud Talk wird für kleine Gruppen bis max. 10 Teilnehmende empfohlen.

Eine Anleitung zur Einrichtung und Nutzung der Funktionalitäten von Nextcloud Talk finden Sie hier.

IV. Webkonferenzdienste des Deutschen Forschungsnetzes (DFN)

Achtung: Aktuell kommt es aufgrund der Corona-Situation zur verstärkten Nutzung des DFN-Webkonferenzdienstes. Dadurch können Engpässe beim Erstellen neuer Meetings sowie Einschränkungen beim Verbindungsaufbau zu laufenden oder geplanten Meetings entstehen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des DFN.

1. Adobe Connect

Eine Anleitung zur Erstellung der Meeting-Räume in Adobe Connect finden Sie hier [pdf 560KB].

Weitere Anleitungen zu Adobe Connect:

Anleitungen für Adobe Connect der Fernuni-Hagen

2. DFNconf

Für Lehrveranstaltungen, bei denen bis zu 23 Teilnehmende miteinander kommunizieren können, kann auch DFNconf genutzt werden.

Eine Anleitung zur Einrichtung von DFNconf-Räumen finden Sie im Wiki des URZ oder hier [pdf 319KB].

4. Welche Tools kann ich neben Webkonferenzdiensten noch nutzen, um interaktive Lehr- und Lernsettings zu gestalten? Inhalt einblenden
I. Interaktive Formate mit Moodle

Moodle bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um Aktivitäten, Kommunikation und Kooperation außerhalb der (virtuellen) Präsenz zu unterstützen.

  • Das Forum ermöglicht es Teilnehmer*innen und Trainer*innen Ideen auszutauschen, indem sie Beiträge zu einem Diskussionthema schreiben.
  • Über den Chat können Kursteilnehmer*innen in Echtzeit online in Moodle miteinander diskutieren, Meinungen und unterschiedliche Perspektiven auszutauschen. Der Austausch findet hier im Gegensatz zu den Foren gleichzeitig, d.h. synchron statt.
  • Durch eine Abstimmung können die Lehrenden eine Frage stellen und verschiedene Antwortmöglichkeiten vorgeben. Sie kann als Einstieg in die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema genutzt werden. Oder Sie lassen Ihre Teilnehmer*innen entscheiden, welches Thema vertieft werden soll. Sie können Abstimmungen auch nutzen, um ein Meinungsbild zu einer bestimmten Frage zu gewinnen. 
  • Die Funktion Feedback dient zur Erstellung und Durchführung von Umfragen. Hierbei besteht die Möglichkeit, die Fragen selbst zu formulieren statt auf vorgefertigte Fragen zurückzugreifen. Die Aktivität Feedback eignet sich besonders, um den Verlauf eines Kurses zu evaluieren, aber auch Erwartungen und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema im Vorfeld zu sammeln.
  • Glossar ermöglicht es Teilnehmer*innen, eine Liste von Definitionen zu erstellen und zu pflegen, ähnlich einem Wörterbuch. Das Glossar wird oft auch als eine Art "Datenbank" genutzt, indem z.B. auch die Handouts von Studierendenreferaten o.Ä. dort hochgeladen werden.
  • Mit der Aktivität Wiki können Sie kollaboratives Arbeiten an Texten ermöglichen: Die Teilnehmer*innen können gemeinsam den Inhalt der Wiki-Seiten erstellen, erweitern und verändern. 
  • Gegenseitige Beurteilung ist eine Peer-Assessment-Aktivität mit vielen Optionen. Die Kursteilnehmer*innen reichen ihre Arbeiten ein, beurteilen sich gegenseitig und werden von den Lehrenden bewertet.

Anleitungen zur Einrichtung der Aktivitäten finden Sie in unserem Selbstlernkurs "Moodle für Lehrende und Autor*innen" sowie in der offiziellen Dokumentation zu Moodle-Werkzeugen auf moodle.org.

Weitere Informationen zur Einrichtung und ersten Schritten in Moodle finden Sie im 9. Abschnitt "Wie gelingen mir erste Schritte in Moodle?".

II. Kleine Werkzeuge - große Wirkung

Auch mit kleinen Werkzeugen können Sie die Aktivitäten der Studierenden im Online-Selbststudium unterstützten und den Austausch anregen. Diese können als Ergänzung zu den Werkzeugen von Moodle gesehen und dort in den Räumen verlinkt bzw. eingebettet werden. Hier finden Sie ein paar Beispiele:

  • padlet - ein Onlinetool zur Erstellung digitaler Pinnwände. Es dient im Wesentlichen dazu, auf virtuellen Notizzetteln kurze Textbeiträge zu verfassen, Video- oder Audiobeiträge hinzuzufügen oder Links zu posten. Mehrere Teilnehmer*innen können virtuell (synchron und asynchron) zusammenarbeiten, indem sie Mitteilungen gemeinsam auf einer Pinnwand sammeln. Dieses Werkzeug eignet sich für kollaboratives Arbeiten, Brainstorming-Aktivitäten, Vorwissenaktivierung, zur gemeinsamen Erstellung von Projektplänen, aber auch zur Sammlung organisatorischer Informationen. [Unterricht mit padlet]
  • etherpad - ein Online-Texteditor, in dem die Teilnehmenden orts- und zeitunabhängig schreiben können. Die Teilnehmenden können anonym bleiben oder ihren Namen eintragen. Die Änderungen werden farblich markiert und live dargestellt. etherpad kann z. B. für gemeinsames Schreiben von Texten oder zur Sammlung von Stichpunkten in Gruppenarbeitphasen genutzt werden.
  • Tweedback - ein Live-Feedbacksystem, das die Interaktion zwischen Vortragenden und Zuhörenden in einer Lehrveranstaltung, einem Workshop oder einem Vortrag unterstützt. In den erstellten Sessions haben Sie die Möglichkeit Live-Quizfragen zu erstellen und/oder eine Chatwall einzurichten. Hinweis: Die in der kostenlosen Version erstellten Sessions haben eine Dauer von 24h, danach sind sie inaktiv und können nur noch angeschaut, aber nicht weiter bearbeitet werden.
  • Pingo - ein Live-Feedbacksystem, das es ermöglicht, Studierende auch in sehr großen Lehrveranstaltungen besser einzubeziehen. Dabei ist das System dem Publikumsjoker von „Wer wird Millionär“ nachempfunden. Lehrende formulieren Fragen und die Zuhörenden beantworten diese mit Hilfe ihres Laptops, Smartphones, etc. in einem vorgegebenen Zeitfenster.
  • tricider - ein Tool für strukturiertes Brainstorming, Abstimmungen, Feedback und Diskussionen. Tricider kann genutzt werden, um Vorwissen, Erwartungen und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema zu erfragen oder verschiedene Statements zu diskutieren. Auch Terminabfragen können mit tricider koordiniert werden.
  • Über die Only Office-Funktion der FSU Cloud ist es möglich, Dokumente direkt in der Cloud zu erstellen. Diese können über einen Link geteilt und anschließend gemeinsam bearbeitet werden (auch in Echtzeit). Die Cloud wird im URZ der FSU betrieben und Daten somit direkt auf dem Server vor Ort gespeichert. Der individuelle Speicher beträgt 10 GB.

Weitere Tools und ihre Beschreibungen finden Sie auf der Webseite des Bereichs mediengestützter Lehre der Servicestelle LehreLernen.

Die Webseite "Digitaler Freischwimmer. Online-Tools für die Lehre" der Technischen Universität Hamburg bietet Ihnen weitere Anregungen zu den Tools und ihren Einsatzszenarien in der Hochschullehre.

5. Wie kann ich Studierenden Feedback zu ihren Arbeitsergebnissen und Lösungen geben? Inhalt einblenden
I. Aufgaben in Moodle

Mit der Aktivität Aufgabe in Moodle ist es möglich, dass die Studierenden ihre Lösungen zu einer bestimmten Aufgabe (als Dokument oder Text im Online-Editor) einreichen. Die Lehrenden können individuelle Lösungen sehen und bewerten. 

Video-Anleitungen zur Einrichtung des Werkzeugs finden Sie im Kurs "Moodle für Lehrende und Autor*innen" in der Lernplattform. Nutzen Sie Ihre URZ-Daten, um sich im Kurs anzumelden.

Anleitung zur Einrichtung von "Aufgaben" in Moodle-Dokumentationen.

II. Tests in Moodle

Mit der Aktivität Test in Moodle ist es möglich, Tests mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fragetypen (u.a. Multiple-Choice-Fragen, Wahr-Falsch-Fragen und Kurzantwort-Fragen) zu erstellen und im Kurs als Lernkontrolle einzusetzen. Bei geschlossenen und halbgeschlossenen Fragetypen kann das Feedback vordefiniert werden.

Anleitung zur Einrichtung von "Tests" in Moodle-Dokumentationen.

III. Peer-Feedback in Moodle

Die Aktivität Gegenseitige Beurteilung ist eine Peer-Assessment-Aktivität mit vielen Optionen. Die Kursteilnehmer*innen reichen ihre Arbeiten ein, beurteilen sich gegenseitig und werden von den Lehrenden bewertet.

Durch das Peer-Feedback nehmen die Studierenden eine aktivere Rolle im Lernprozess ein und üben sich im Formulieren eines konstruktiven Feedbacks. Darüber hinaus ermöglicht das Peer-Feedback-Verfahren eine tiefere Auseinandersetzung mit den Lernzielen, mit den Inhalten und den Bewertungskriterien.

Anleitung zur Einrichtung von "Gegenseitiger Beurteilung" in Moodle-Dokumentationen.

Informationen zur Einrichtung und zu ersten Schritten in Moodle finden Sie im 9. Abschnitt "Wie gelingen mir erste Schritte in Moodle?".

6. Wo finde ich Online-Lehrmaterialien, die ich auch für meine Lehre nutzen kann? Inhalt einblenden

Vor Beginn der Produktion von Lehr- und Lernmaterialien empfehlen wir Ihnen zunächst zu prüfen, was es in Ihrem Fachbereich bereits gibt. Denn viele Materialien aus dem Netz (Arbeitsblätter, Videos, Audios, Bilder, Grafiken, Lerneinheiten etc.) können auch in der eigenen Lehre genutzt werden, wenn diese unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden und somit Open Educational Resources sind.

Die Informationsstelle Open Educational Resources - OERInfo - hat auf ihrer Webseite OER-Verzeichnisse und -Services aufgelistet, welche Suchmaschinen zur gezielten Materialiensuche geeignet sind, welche Materialsammlungen für verschiedene Bildungsbereiche und Fächer vorliegen und welche Dienste OER-Aktivitäten bündeln und verbreiten.

Auf folgenden Plattformen finden Sie Materialien v.a. für den Hochschulbereich:

Suche nach Creative Commons lizenzierten Materialien:

  • Die Suche von Creative Commons liefert vor allem CC-lizenzierte Bilder und Audiomaterial.
  • Das OER-Hörnchen ist eine speziell konfigurierte Google-Suche, die OER-Angebote wie segu, Serlo, ZUM und einige andere nach eingegebenen Begriffen durchsucht.
7. Wo finde ich Ideen und Inspirationen für digitale Lehre? Inhalt einblenden

Sie suchen nach den weiteren Ideen und praktischen Beispielen für digitale Lehre?

  • Digital Learning Map - präsentiert in Form einer Datenbank ausgewählte Lehr-Lern-Szenarien, in denen digitale Medien an deutschen Hochschulen eingebunden werden. Sie bietet damit eine Übersicht innovationsfreudiger Vorhaben und Good-Practice-Beispiele aus verschiedenen Fachrichtungen und Lehrinstitutionen, die mittels einer Online-Karte leicht geographisch verortet werden können.
  • PatternPool. Bewährte Praxis für Studium und Lehre - ermöglicht die Sammlung, Ordnung und Analyse von erprobten didaktischen Szenarien unter Nutzung des Pattern-Ansatzes. Die Patterns werden von Autor_innen direkt aus ihrer lehrpraktischen Erfahrung heraus verfasst und über ein Review-Verfahren qualitätsgeprüft publiziert. Hier können Sie didaktische Lösungen für Ihren Anwendungsbereich finden.
  • Erfahrungsberichte von e-teaching.org - Hier kommen verschiedene E-Learning-Akteur_innen zu Wort und geben in Interviews, Textbeiträgen und Videos interessante Einblicke in ihre Projekte und Aktivitäten. 
8. Welche Dienste kann ich als Lehrbeauftrage*r der FSU Jena nutzen? Inhalt einblenden

Als Lehrbeauftragte*r der Friedrich-Schiller-Universität Jena können Sie folgende Dienste nutzen, um Ihre Lehre während der Corona-Pandemie zu gestalten und durchzuführen:

I. Webkonferenzdienste

Wichtig: Für die Nutzung der Webkonferenzdienste benötigen Sie ein URZ-Login. Sollten Sie nicht über ein solches verfügen, können Sie beim IT-Service des Rechenzentrums einen Gastzugang erhalten. Als Lehrbeauftragte*r müssen Sie hierfür keinen Antrag stellen. Es genügt, wenn Sie eine kurze Mail an den IT-Service senden: itservice@uni-jena.de

  • Das von der Universität Jena zentral bereitgestellte Zoom ist die präferierte Lösung der Taskforce Digitalisierung für interaktive Webkonferenzen, also beispielsweise zum Austausch in Arbeitsgruppen, Seminaren oder Übungen. Dabei können Sie auf einfache Weise auch externe Gäste in Ihre Meetings einladen. Eine Anleitung für die Registrierung und die erste Nutzung von Zoom finden Sie hier. Für die Nutzung von Zoom können Sie sich hier registrieren.
  • Für Lehrveranstaltungen, bei denen bis zu 23 Teilnehmende miteinander kommunizieren können, kann auch DFNconf genutzt werden. Eine Anleitung zur Einrichtung von DFNconf-Räumen finden Sie im Wiki des URZ oder hier [pdf 319KB].
  • Die Cloud der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet neben dem Austausch von Dateien und Ordnern die Möglichkeit, Chats und Videokonferenzen zu starten und Gäste dazu einzuladen. Nextcloud Talk wird für kleine Gruppen bis max. 10 Teilnehmende empfohlen. Eine Anleitung zur Einrichtung und Nutzung der Funktionalitäten von Nextcloud Talk finden Sie hier.

Folgende Übersicht soll Ihnen bei der Auswahl des geeigneten Systems für Ihr Vorhaben helfen. 

II. Aufzeichnung von Screencasts
  • MS Power-Point [pdf 279KB]
  • OpenCast - Die Seite ist nur aus dem Netz der FSU bzw. über VPN erreichbar. Den Zugang zu einem individuellen Nutzungsbereich können Sie beim Multimediazentrum beantragen. Nutzen Sie hierfür bitte das Ticketsystem (URZ-Login erforderlich). Eine Anleitung zur Nutzung von OpenCast finden Sie hier.
III. Nutzung der Lernplattform Moodle

Einsatzszenarien:

  • Informationen und Materialien zur Verfügung stellen (z. B. PDF-Dateien, Links, Videos über die DBT-Schnittstelle einbinden oder von anderen Plattformen einbetten etc.)
  • Kommunikation unterstützen (z.B. über Forum, Chat, Abstimmung, Terminplaner etc.)
  • Kooperation fördern (z. B. über Wiki, Gegenseitige Beurteilung, Glossar etc.)
  • Lernfortschritte messen (z. B. über Tests, Aufgaben etc.)
  • Feedback geben und erhalten (z. B. über Feedback-Werkzeug)

Weitere Informationen zur Einrichtung und zu ersten Schritten in Moodle finden Sie im 9. Abschnitt "Wie gelingen mir erste Schritte in Moodle?".

Für die Nutzung von Moodle benötigen Sie ein URZ-Login.

IV. Bereitstellung von Lernmaterialien
  • Über die Lernplattform Moodle hinaus besteht die Möglichkeit, Materialien (wie z.B. PDF, PPT, Skripte, Reader etc.) im kleinen Umfang über die Cloud der Universität Jena bereitzustellen. Die Materialien können dann über einen Link geteilt werden. Der Umfang des Datenspeichers der Cloud beträgt 10 GB. Für die Nutzung benötigen Sie ein URZ-Login.
  • Elektronische Semesterapparate (der Digitalen Bibliothek Thüringen) bieten Dozentinnen und Dozenten die Möglichkeit, die für eine Lehrveranstaltung benötigten Lehrmaterialien (z. B. Literatur, Vorlesungsskripte und Internet-Links, elektronische Dokumente) an einer Stelle digital zusammenzuführen und zeit- und ortsunabhängig für die Studierenden zur Verfügung zu stellen. Eine Anleitung zur Einrichtung und Nutzung der elektronischen Semesterapparate finden Sie hier.
V. Beantragung eines URZ-Logins

Für einige der von der FSU Jena angebotenen Dienste benötigen Sie ein URZ-Login. Dieses können Sie beim IT-Service des Rechenzentrums erhalten. Als Lehrbeauftragte*r müssen Sie hierfür keinen Antrag stellen. Es genügt, wenn Sie eine kurze Mail mit der Bitte um die Einrichtung eines Gastzugangs an den IT-Service senden: itservice@uni-jena.de

VI. Einrichtung einer VPN-Verbindung

Um auch von zu Hause oder unterwegs auf Daten oder Dienste zugreifen zu können, die nur innerhalb des Universitätsnetzes verfügbar sind, muss zunächst eine VPN-Verbindung ("Virtual Private Network") aufgebaut werden. Dabei handelt es sich um eine sichere Verbindung zwischen dem eigenen Computer, Smartphone oder Tablet und einem Zugangspunkt zum Uni-Netz, über die der gesamte Datenverkehr geleitet wird. So können Sie beispielsweise auch online die Bibliothek nutzen.

Eine kurze Videoanleitung finden Sie hier: https://youtu.be/YVZMm9ARI7g

Eine ausführliche Anleitung für den VPN-Zugang aus dem Homeoffice in Textform erhalten Sie auf dieser Seite.

9. Wie gelingen mir die ersten Schritte in Moodle? Inhalt einblenden

Moodle ist die zentrale Lernplattform der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Für Lehrveranstaltungen, die im Online-Vorlesungsverzeichnis Friedolin abgebildet sind, können Moodle-Räume dort direkt beantragt werden (s. Anleitung). Für andere Lehrveranstaltungen können Moodle-Räume direkt bei den Moodle-Administrator*innen der FSU Jena per E-Mail beantragt werden (moodle@uni-jena.de).

Erste Schritte in Moodle

FAQ's zu Moodle für die Lehrenden

Wenn Sie im Moodle der FSU Jena die Rolle "Lehrende" haben, werden Sie automatisch unserem Selbstlernkurs "Moodle für Lehrende und Autor*innen" hinzugefügt. Hier haben wir für Sie Video-Tutorials und Anleitungen sowie weiterführende Informationen zu Moodle zusammengestellt. Der Raum wird kontinuierlich gepflegt und um weitere Video-Tutorials ergänzt.

Weitere Dokumentationen zu den Aktivitäten in Moodle und hilfreiche Anleitungen zu ihrer Einrichtung finden Sie auch auf der offiziellen Webseite von Moodle sowie auf der Seite von  von der Academic Moodle Cooperation (Österreich).

Wo finden Sie weiterführende Informationen und Unterstützung?

1. Fragen zur Gestaltung und Durchführung von Prüfungen während der Corona-Pandemie Inhalt einblenden
Büro der Vizepräsidentin für Studium und Lehre

Dr. Tina Wolf

tina.wolf@uni-jena.de

+49 3641 9-401222

Website folgt

2. Technische Fragen zu Moodle Inhalt einblenden
Multimediazentrum

moodle@uni-jena.de

+ 49 3641 9-404598

Website

3. Fragen zu Urheberrecht und Datenschutz Inhalt einblenden
Rechtsamt

Dr. Philipp Siedenburg

philipp.siedenburg@uni-jena.de

+49 3641 9-402086

4. Fragen zu URZ-Login, Einrichtung von WLAN und VPN sowie zur Softwarebeschaffung Inhalt einblenden
IT-Service des Universitätsrechenzentrums

Servicedesk

itservice@uni-jena.de

+49 3641 9-40477

Website

5. Technische Fragen zu Audio- und Videokonferenzen Inhalt einblenden
Multimediazentrum

Frank Reissmann

frank.reissmann@uni-jena.de

+49 3641 9-404564

Website

6. Fragen zur Aufzeichnung und zum Livestreaming von Lehrveranstaltungen Inhalt einblenden
Multimediazentrum

Christin Sehmsdorf

christin.sehmsdorf@uni-jena.de

Website

7. Anfragen zu Medientechnik Inhalt einblenden
Dezernat 4 - Bereich Medientechnik (Hörsaaltechnik)

medientechnik@uni-jena.de

Website

8. Allgemeine Fragen zur Digitalisierung von Lehre, Forschung und Verwaltung Inhalt einblenden
Stabsstelle Digitale Universität

Dr. Frederik Schulz (Chief Digital Officer)

cdo@uni-jena.de

Website

9. Tagesaktuelle Informationen zur Durchführung der Lehre während der Corona-Pandemie Inhalt einblenden
Büro der Vizepräsidentin für Studium und Lehre

FAQ

krisenmanagement-lehre@uni-jena.de

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