Stressfrei in der Lehre durch instrumentelles und kognitives Stressmanagement

Beschreibung:
 
Stress ist ein subjektives Phänomen, das alle Lebensbereiche durchdringen kann. In diesem Workshop wird zuerst ein Bewusstsein für Stress und seine Gesichter geschaffen, bevor der Fokus auf die Lehre und Lehrplanung gelenkt wird. Nur wenn man die eigenen Stresssymptome erkennt, kann man sich gezielt auf die Suche nach der Ursache machen und Veränderungsmaßnahmen einleiten.

Im Bereich des instrumentellen/ strukturellen Stressmanagements werden Möglichkeiten vorgestellt, die dem einzelnen helfen können, den Lehralltag und die damit verbundenen Anforderungen effektiver und effizienter zu planen. Aspekte der Priorisierung (Eisenhower-Prinzip), die Berücksichtigung von stressreduzierenden Elementen bei der Planung einer Lehrveranstaltung (Phasen einer Lehrveranstaltung) und deren Umsetzung stehen im Vordergrund.

Im Bereich des kognitiven Stressmanagements geht es um die Klärung des eigenen Lehrverständnisses und wie dies mit den Ansprüchen an die eigene Lehre zusammenhängt.  Es werden Gedanken, die in diesem Zusammenhang auftreten, näher beleuchtet, um Glaubenssätze und stressverstärkende Einstellungen zu erkennen, sie als solche wahrzunehmen und Möglichkeiten der Veränderung zu ergreifen. Die Herausarbeitung von Stärken und positiven Erfahrungen im Lehrkontext bilden die Grundlage für den sogenannten Ressourcen-Check im Bezug auf die Lehre.

Durch den Stufenaufbau (instrumentelles/kognitives Stressmanagement) können die Teilnehmer ihre eigene Stressproblematik im Bezug auf die Lehre besser erfassen und bei Bedarf den für sie passenden Veränderungsprozess in Gang setzen.


Zusammenfassung thematischer Aspekte:

  • Ausprägungen und Folgen von Stress
  • Anwendung des Eisenhower-Prinzips
  • Stressreduzierende Elemente in den Phasen einer Lehrveranstaltung
  • Glaubenssätze/Stressverstärker und ihre Gegenposition
  • Ressourcen-Check im Bezug auf die eigene Lehre.

Lernziele:

Nach der Teilnahme an diesem Workshop können die Teilnehmenden:

  • Folgen und Ausprägungen von Stress benennen.
  • das Eisenhower-Prinzip anwenden.
  • stressreduzierende Elemente in ihrer Lehrveranstaltungsplanung berücksichtigen.
  • eigene stressverstärkende Einstellungen entlarven und eine Gegenposition setzen.
  • ihre Haltung und Stärken im Bezug auf die eigene Lehre darstellen.



Kurzprofil

Dr. Antje Friedrich-Gemkow
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth. Promovierte Anglistin (Promotion 2013 an der Universität Passau) und seit mehr als 8 Jahren in der Hochschullehre tätig. Umfangreiche Fortbildungen im Bereich Hochschuldidaktik (Zertifikate Hochschullehre: Universität Bayreuth; Bayern + Vertiefungsstufe). Ausgebildete Stressberaterin/Stresscoach (IfSE). Workshops im Bereich: Grundlagen der Hochschuldidaktik, Tutoren/innentraining, Stressreduktion in der Hochschullehre, Resilienztraining, Motivation und aktivierende Methoden.
Ausgewählte Referenzen: Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) an der Universität Bayreuth, Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) an der Technischen Universität Darmstadt, Didaktikzentrum an der Hochschule für Technik Stuttgart, Zentrum für Hochschuldidaktik und angewandte Hochschulforschung (ZHH) an der Hochschule Magdeburg-Stendal


Kontakt:
Dr. Antje Friedrich-Gemkow

www.antjefriedrich.de