Abschlussarbeiten begleiten und bewerten


In der Anschlussarbeit führen Studierende eine Vielzahl von im Studium erworbener Kompetenzen zusammen, um selbständig eine eigene wissenschaftliche Studie durchzuführen und darzustellen. Damit eine solche Arbeit gelingt, braucht es die Begleitung von uns als Lehrenden: fachlich (v.a. bei der Themenfindung und -eingrenzung), aber auch prozessbezogen (bspw. hinsichtlich Zeitmanagement, Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, psychischer Belastung).

Aus dieser Vielschichtigkeit ergeben sich eine Reihe von Fragen, z.B.: Welche Verantwortung trage ich für das Gelingen der Abschlussarbeit und welche konkreten Aufgaben verbinden sich damit? Welche Erwartungen (seitens Studierender, Kolleg_innen) will und kann ich erfüllen und welche nicht? Wie viel Unterstützung muss und kann ich geben und welcher zeitliche Aufwand ist dafür angemessen? Wie kann ich Studierende motivations- und schreibfördernd betreuen? Wie gelingt mein Wechsel von der Rolle der Begleiter_in und Unterstützer_in zur Kritiker_in und Bewerter_in? Wie gelange ich zu einer gerechten Bewertung der Abschlussarbeit? Für Fragen wie diese gilt es eigene Antworten zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir über den Prozess der Begleitung und Bewertung reflektieren sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und mögliche (Rollen-)Konflikte ausloten und diskutieren:

  • Klärung der eigenen Rolle
  • Beratungsgespräche zu Bachelor- und Masterarbeiten gestalten
  • Offenlegen von Anforderungen und Bewertung von Abschlussarbeiten (Kriterien, Notenfindung, Probleme und Verzerrungseffekte)
  • Gutachten schreiben (Funktion, Aufbau, Notenbegründung)
  • Gestaltung des Rückmeldungsgesprächs

Im Workshop gibt es genügend Zeiträume, in denen Sie Ihre Erfahrungen und Fragen mit den anderen Teilnehmer_innen austauschen und besprechen können.