Geschichte

Die hochschuldidaktische Weiterbildung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat eine lange Tradition. Bereits 1999 wurden erste hochschuldidaktische Weiterbildungen für interessierte Lehrende angeboten. Drei Jahre später gründete Herr Prof. Dr. Ewald Johannes Brunner das Universitätsprojekt "Qualitätsentwicklung der Lehre" als Schwesterprojekt des Universitätsprojekts Lehrevaluation (ULE). Im Projekt wurde die hochschuldidaktische Weiterbildung für alle Lehrenden systematisch angeboten und weiterentwickelt. Ab 2008 erfolgte eine erste größere Reform. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Tina Seidel wurde das bisherige Programm neu strukturiert; die Zertifikatsprogramme Basic, Advanced und der Kompaktkurs akademische Lehre entstanden. Zudem erhielt das bisherige Universitätsprojekt seinen neuen Namen: LehreLernen. Zwei Jahre später übernahm Frau Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda die Leitung. Sie förderte den systematischen Ausbau der bisherigen Angebote und stärkte die Vernetzung mit anderen Hochschulen und (inter-)nationalen hochschuldidaktischen Einrichtungen. In dieser Zeit stieg die Zahl an Teilnehmenden hochschuldidaktischer Weiterbildungen deutlich an. Zugleich konnten durch die bisherigen Arbeiten aber auch neue wissenschaftliche Befunde zur Förderung einer studierendenorientierten Hochschuldidaktik erarbeitet werden, die wiederum in die Optimierung der Weiterbildungen einflossen. Aufgrund der gestiegenen Bedeutung eines reichhaltigen und nachhaltigen hochschuldidaktischen Weiterbildungsangebots wurde 2012 das Universitätsprojekt LehreLernen als neue Servicestelle LehreLernen im Prorektorat für Lehre und Struktur unter der Leitung von Herrn Dr. Matthias Schwarzkopf verstetigt.